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Herzlich willkommen…

… auf meiner persönlichen Website. Ich bin Professor für „Politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland“ am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der FU Berlin und präsentiere auf diesen Seiten einiges rund um Wahlen, Wahlkämpfe und Wahlstudien, analog wie digital, online wie offline.

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RatSWD

Laura Seelkopf und ich sind bei der letzten Wahl zum RatSWD dank der Unterstützung von DVPW, DGfP und DGPuK tatsächlich für die nun anstehende 7. Berufungsperiode gewählt worden! Jetzt kam auch noch das Berufungsschreiben des BMBF, es kann also losgehen. 🙂 Vielen Dank allen, die uns unterstützt haben!

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Demokratie um 12 went digital

Eine weitere Veranstaltung der Reihe „Demokratie um 12“, die wir seit geraumer Zeit mit der Landesvertretung Rheinland-Pfalz veranstalten, fand am vergangenen Mittwoch unter dem Titel „Fakten statt Fake News – (Des)Information in Krisenzeiten“ statt. 

Die Staatsekretärin und Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, Medien und Digitales, Heike Raab diskutierte mit Juliane Leopold, Chefredakteurin Digitales bei ARD-aktuell und dem Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje. Moderiert wurde das Panel von der Journalistin Shelly Kupferberg. 

Desinformation, also die systematische Verbreitung von irreführenden oder falschen Informationen und Inhalten habe sich zu einem Instrument der Durchsetzung politischer und ökonomischer Interessen entwickelt, so Hillje. Dass dies vor allem in Zeiten einer Krise, in der der Wunsch nach Informationen und Orientierung besonders groß ist, eine Gefahr – nicht zuletzt für die Demokratie selbst – sein kann, betonte Heike Raab zu Beginn des Gesprächs. Das Panel war sich einig über die zentrale Rolle seriöser Printmedien aber auch des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in dieser Debatte. Mehr denn je komme diesen Institutionen die Aufgabe zu, die Bevölkerung mit aktuellen und fundierten Informationen zu versorgen. Einig waren sich die Diskutant*innen darüber, dass ein großer Anteil von Fehlinformationen über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und WhatsApp verbreitet wird und so in kürzester Zeit eine große Zahl von Personen erreichen kann. 

Was sowohl im persönlichen Umfeld als auch aus journalistischer Sicht getan werden kann, um der Verbreitung von Verschwörungsnarrativen und Falschinformationen entgegenzuwirken, führte Juliane Leopold aus. Ein möglicher Umgang innerhalb der journalistischen Arbeit sei das gezielte Thematisieren von Falschinformationen in Form von seriöser und korrigierender Berichterstattung. 

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann hier abrufen werden.

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Im Hintergrund des DLF

Quo vadis, Linkspartei? Im „Hintergrund“ des Deutschlandsfunks vom 25.5. ging es genau um den aktuellen Zustand der Linkspartei. Themen (gerade in Zeiten von Corona), Personal, Koalitionen – Gesprächsstoff genug. Einige Einschätzungen zum aktuellen Profil und Wählerpotenzial der Partei. 

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+++ BOOM: 700+ Seiten Handbuch

Am Ende sind es über 700 Seiten geworden – das von Oscar Gabriel, Jürgen Maier und mir herausgegebene „Handbuch für Wissenschaft und Studium“ mit dem Titel „Politikwissenschaftliche Einstellungs- und Verhaltensforschung“ ist bei Nomos erschienen! Bestellbar hier, aber für viele Studierende (zB an der FU) auch über die Elibrary von Nomos frei zu beziehen.

Was ist drin? Abstract sagt: „Wie informieren sich Bürgerinnen und Bürger heutzutage über Politik, in alten wie in neuen Medien? Wie gehen die Menschen mit den politischen Informationen um, die sie erreichen? Welche Folgen sind damit verbunden für ihre Wertvorstellungen, ihre Einstellungen zur Demokratie, zu politischen Institutionen, politischen Akteuren und einzelnen politischen Maßnahmen? Wie wirkt sich all dies auf ihr politisches Verhalten aus – am Wahltag, aber auch darüber hinaus? Die 30 Beiträge des Handbuchs vermitteln einen umfassenden Überblick über die Theorien und Befunde der einschlägigen Forschung, untergliedert in die Bereiche „Politische Kommunikation“, „Politische Einstellungen“, „Politische Partizipation“, „Wählerverhalten“ und „Methoden“.“

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Demoskopie in Zeiten von Corona

Die Zeiten sind besondere, das gilt auch für die Entwicklung demoskopischer Zahlen. Jüngst hat die Union in einer Umfrage tatsächlich wieder den Wert 40 erreicht. Auch der jüngste ARD-Deutschlandtrend war durchaus bemerkenswert – ich habe darüber mit HR-info und SR2 gesprochen, nachzuhören hier:

https://www.hr-inforadio.de/podcast/aktuell/deutschland-trend—das-vertrauen-zaehlt,podcast-episode-69212.html

https://www.sr.de/sr/sr2/themen/politik/20200508_faas_thorsten_ueber_ard-deutschlandtrend_mai_interview_100.html

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#unter3 jetzt volljährig

Inzwischen ist unter3, das Podcast-Projekt von dem @ErhardScherfer und mir, quasi volljährig geworden – 18 Folgen sind im Kasten, alle anzuhören hier oder hier.

Folge #18 mit Norbert Lammert
Folge #17 mit Ulrike Demmer
Folge #16 mit Lars Klingbeil
Folge #15 mit Petra Pau
Folge #14 mit Doro Bär
Folge #13 mit Wolfgang Schmidt
Folge #12 mit Marie-Agnes Strack-Zimmerman
Folge #11 mit Laura-Kristine Krause
Folge #10 mit Britta Haßelmann
Folge #9 mit Elisabeth Niejahr
Folge #8 mit Ralf Stegner
Folge #7 mit Linda Teuteberg
Folge #6 mit Michael Grosse-Brömer
Folge #5 mit Carsten Schneider
Folge #4 mit Gesine Lötzsch
Folge #3 mit Ruprecht Polenz
Folge #2 mit Barbara Hendricks
Folge #1 mit Katrin Göring-Eckardt

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Leere Hörsäle

… in diesem Wintersemester – und dieses Mal hat es gar nichts mit der Qualität der Vorlesung zu tun, sondern mit dem blöden Corona-Virus. Die Uni ist zu (zumindest dürfen keine Studis rein) – also sieht das derzeit so aus, wenn ich virtuelle Vorlesungen aufnehme und dann später über VBrick (!) ausspiele …

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Digital

Corona zwingt uns alle ins mobile Office… also machen wir unsere Meetings jetzt per WebEx-Meeting, Sprechstunden in unseren persönlichen Räumen, Lehre per Meeting und Events (WebEx). Nicht einfach, aber auch nicht unspannend.

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Friends and Foes

Jeder koaliert irgendwie mit jedem dieser Tage… aber wie gehen Wähler*innen eigentlich damit um? Woran orientieren sie sich? In einem neuen Beitrag gehen Holger Reinermann und ich gehen genau diesen Auswirkungen von Koalitionen auf die Wahrnehmung von Parteien und ihren Positionen (zueinander) nach. Dafür greifen wir auf Panelbefragungen in Baden-Württemberg zwischen 2011 bis 2016 (und damit dem Wechseln von Schwarz-gelb zu Grün-rot zu Grün-schwarz) zurück. Der Artikel ist Teil des neuen PVS-Sonderheft „Continuity and Change of Party Democracies in Europe„.

  • Holger Reinermann, Thorsten Faas: Friends and Foes: How Coalition Formats Shape Voters’ Perceptions of the Party System, in: Sebastian Bukow, Uwe Jun (Hrsg.): Continuity and Change of Party Democracies in Europe, Wiesbaden: Springer VS, 2020, S. 343–366.
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Phoenix-Runde: „Mehr Sozialismus wagen?“

Kürzlich durfte ich mal wieder in der Phoenix-Runde zu Gast sein. Wenige Wochen nach der Wahl des neuen SPD-Führungsduos ging es um den Zustand der SPD und der GroKo. Weitere Gäste waren die Publizistin Liane Bednarz, die Vorsitzende der bayrischen Jusos Anna Tanzer und Philipp Amthor (MdB CDU), Den Mitschnitt der kompletten Sendung gibt es hier.

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Wählen ab 16 – „Learning from Real Experiences Worldwide“

Ob man das Wahlalter absenken sollte oder nicht, ist eine offenkundig weltweit umstrittene Frage. Zumindest deuten die unterschiedlichen Praktiken darauf hin, die in Deutschland auch auf subnationaler Ebene zu beobachten sind: In manchen Ländern dürfen 16-Jährige (und 17-Jährige) bei Kommunal- und Landtagswahlen wählen, in anderen nur bei Kommunalwahlen, in anderen wiederum gar nicht. Auf diese Muster und ihre Folgen gehen Arndt Leininger und ich in unserem Beitrag zu Deutschland ein, der im Sammelband zu „Wählen mit 16“ von Jan Eichhorn und Johannes Bergh „Lowering the Voting Age to 16: Learning from Real Experiences Worldwide“ erschienen ist.

  • Arndt Leininger, Thorsten Faas: Votes at 16 in Germany: Examining Subnational Variation, in: Jan Eichhorn, Johannes Bergh (Hrsg.): Lowering the Voting Age to 16: Learning from Real Experiences Worldwide, Basingstoke: Palgrave, 2020, S. 143–166.
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Überblick über Duellforschung

Jürgen Maier und ich erforschen TV-Duelle in Deutschland, seit es sie gibt (ein großer Satz) – nämlich 2002. Nun haben wir in einem neuen Buch nicht nur unsere gesammelten Studien, sondern den Forschungsstand insgesamt aufbereitet. Wer sich also für diese „Wahlkämpfe im Miniaturformat“ interessiert, findet vielleicht dieses Buch hilfreich!

Jürgen Maier, Thorsten Faas: TV-Duelle, Wiesbaden: SpringerVS, 2019.

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Zwischen Fake und Fakten – so war die Debatte Dahlem

Bei der zweiten Ausgabe der „Debatte Dahlem“ stand die Debattenkultur im Netz im Mittelpunkt. Dazu diskutierte Medienjournalist Jörg Wagner mit Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur des Tagesspiegels, sowie Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Faas von der Freien Universität Berlin.

Auch wenn alle Podiumsgäste schon Erfahrungen mit falschen Behauptungen im Netz gemacht haben, bestand keineswegs Einigkeit darüber, wie einzigartig die Gefahr ist, die aktuell von Fake News ausgeht und wie besorgt man darüber sein sollte. Die Panelisten diskutierten unter anderem auch die Dringlichkeit, mit der zu einer umfassenden und zeitgemäßen Bildung die Fähigkeit gehört, Falschmeldungen im Internet zu erkennen und Quellen zu hinterfragen. Wie schon in der ersten Auflage der Debatte Dahlem, war auch dieses Mal das Publikum an der Diskussion beteiligt. Hier wurde der Fokus noch einmal auf die Herausforderung durch Akteure gelenkt, die ganz bewusst ihre eigenen Nachrichten mit ihren eigenen Medienformaten produzieren und sich so der Kontrolle von journalistischen Standards entziehen.

Die ganze Debatte gibt es hier als Live-Mitschnitt.